Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Post auf dem Yourdietangel Blog. Seit den Anfängen meiner Bloggerzeit habe ich eine Menge dazu gelernt. Die alten Inhalte entsprechen nicht mehr zwangsläufig meiner aktuellen Meinung.

Was ist dran am Hype um die Grapefruit zur Gewichtsabnahme?

Was ist dran am Hype um die Grapefruit zur Gewichtsabnahme?

Abnehmen mit Grapefruits ist immer mal wieder im Gespräch – manchmal ist es ein kompletter Diätplan, wie im Falle der Grapefruit Diät, oder ein (scheinbar gezieltes) Einsetzen von Grapefruits, um den Körper besser zum Fettverbrennen zu bringen (z.B. Tim Ferris – 4 Hour Body grundsätzlich ein guter Ansatz!). Was ist dran an dem Hype um die bittere Frucht?

Grapefruit: Leerer Trend oder Hoffnung für Dicke?

Während es viele Diättrends und Produktempfehlungen gibt, hinter denen sich nichts weiter als blanke Hoffnung (oder Geldgier) versteckt – je nach dem von welcher Seite man es betrachten möchte – kann die Grapefruit tatsächlich was. Bevor Du schon bei diesem Satz losrennst in den Laden und die Grapefruit Regale plünderst: Grapefruit enthält ein potentes Flavonoid mit dem sexy Namen Naringenin. Während Du den Namen dieser natürlichen Medizin gern vergessen darfst, solltest Du unbedingt mehr über Ihre Wirkung erfahren, bevor Du Hals über Kopf täglich in einem Meer aus Grapefruits schwimmst und hoffst, dadurch Dein Fett weg zu kriegen.

Grapefruit – hilft gegen Diabetes Typ 2 , Insulinresistenz und metabolisches Syndrom?

Tatsächlich ist Naringenin mittlerweile Gegenstand vieler Forschungen, es hat bereits einige ermutigende Ergebnisse in kleineren Studien gegeben, die der Grapefruit bzw. Ihrem Flavonoid eine sehr gute Wirkung gegen Insulinresistenz, Diabetes Typ 2, Metabolisches Syndrom und Gewichtsverlust zusprechen konnten. Die Forscher der Studie über den Effekt von Grapefruit auf das Gewicht und die Insulinresistenz (1) konnten in Ihrer placebokontrollierten Studie zeigen, dass Grapefruit aber auch Grapefruitsaft in der Lage ist, Insulinresistenz zu mildern und die Gewichtsabnahme zu fördern. Sie kamen zum Schluss (frei übersetzt) “Auch wenn der Mechanismus hinter der Gewichtsabnahme noch unbekannt zu sein scheint, kann Grapefruit in einer Diät durchaus in Erwägung gezogen werden”.

Und, darfst Du jetzt gleich wild los rennen in den Supermarkt, und Dir die preiswerte Medizin aus der Natur holen?

Nein. Erstens fehlt noch eine aussagekräftige, große Doppelblindstudie mit Placebo Einsatz, um die Wirkungsweise genauer zu untersuchen. Doch das ist bei einer Grapefruit sicherlich nicht ganz so dramatisch, immerhin reden wir hier theoretisch nicht über eine neue (oder alte) Wunderdroge, die chemisch hergestellt wird sondern um ein Lebensmittel, dass Du ohne jegliche Warnhinweise im Supermarkt kaufen kannst – und nicht in der Apotheke.

So harmlos sie aussieht: zusammen mit bestimmten Medikamenten kann die Grapefruit lebensgefährliche Komplikationen verursachen

So harmlos sie aussieht: zusammen mit bestimmten Medikamenten kann die Grapefruit lebensgefährliche Komplikationen verursachen

Grapefruit & Medikamente – tödliche Nebenwirkungen möglich!

Trotzdem gibt es etwas, was Du vor einem ansonsten risikolosen Selbstversuch mit Grapefruit wissen solltest. Grapefruit kann sehr gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen (bis zum Tod!), wenn Du gleichzeitig bestimmte Medikamente zu Dir nimmst. Eine Grapefruit ist wie ein Medikament zu betrachten – leider wissen das die wenigsten. Ich wusste es ehrlich gesagt auch nicht, bis mich per Email die Frage zum Sinn und Unsinn von Grapefruits in einer Diät erreichte und ich mich in die Recherche stürzte.

Neben Narginin enthält Grapefruit einen Wirkstoff namens Furanocumarin**, der ein Leberenzym in unserem Körper blockiert. (Cytochrom P 450 3 A4 oder CYP3A4 – wen es interessiert) Dieses Enzym ist dafür zuständig, den Körper zu entgiften und es ist hauptverantwortlich dafür, dass Medikamente dem sogenannten “first past metabolism” unterliegen, also dass eine Wirkungsabschwächung eintritt durch eben diesen Stoffwechselweg. Die Dosis von Medikamenten ist so eingestellt, dass dieser “first pass metabolism” mit berücksichtigt ist. Wenn nun dieses Leberenzym mit dem Furanocumarin beschäftigt ist, wird das Medikament unberechenbar in seiner Dosis verstärkt. Je nach individueller Aktivität dieses Enzyms kann es leicht zur doppelten oder auch zehnfachen Dosis kommen, die normalerweise den Ort der Wirkung erreichen sollte. Auch Wirkungsabschwächungen sind möglich (andere Medikamentengruppen).

 

Beispiele für besonders gefährliche Grapefruit-Medikamenten Wechselwirkungen

Besonders gefährlich ist die Einnahme von Grapefruits (auch als Tetrapack Saft oder Grapefruit Seed Extract) mit Betablockern, Cholesterinsenkern (Statinen), Metformin , Sulfonylharnstoffen (beides Diabetesmedikamente), Schmerzmitteln (auch den frei verkäuflichen!), Hormonen (auch über andere Wege wie Zäpfchen, Cremes, Spritzen!), Medikamenten gegen Depressionen, Lithium, Protonenpumpenhemmern (Omeprazol z.B.). Die Liste ist mittlerweile ellenlang und betrifft mehr als 100 Medikamentengruppen – bedenkt man, dass erst nach und nach geforscht wird und im Zusammenhang mit den oben genannten Medikamenten teilweise tödliche Nebenwirkungen beobachtet wurden, es es absolut angebracht, vor einem Grapefruit Experiment bei Einnahme von Medikamenten mit dem behandelnden Arzt zu sprechen und zusätzlich das Internet zu bemühen. Leider sind nicht alle Ärzte darüber aufgeklärt, welche Gefahren von Grapefruits mit Medikamenten ausgehen können. Im Zweifel ist ein Verzicht auf Grapefruit bei Medikamenteneinnahme die richtige Entscheidung.

Die Wirkung von Grapefruit hält an – zeitlicher Abstand reicht nicht immer

Es geht bei der Kombi Medis-Grapefruits übrigens nicht darum, die Grapefruit bloß nicht mit dem Medikament zusammen zu Dir zu nehmen – auch viele Stunden später ist die Wirkung noch problematisch, je nach Halbwertzeit der Medikamente und der Aktivität Deiner Leberenzyme. Besonders problematisch ist für uns hier vor allem eins: viele “Dicke” werden behandelt mit Medikamenten genau aus den betroffenen Gruppen: Diabetes, hohe Blutfette, Herzprobleme, Schmerzmittel, Magenprobleme, Depressionen – auch das sehr verbreitete L-Thyroxin (Schilddrüsenunterfunktion) ist von einer Interaktion mit Grapefruit betroffen, hier kommt es aber “nur” zur Wirkungsabschwächung, was nicht wundervoll ist aber bisher noch keine tödlichen Folgen hatte. Genau diese Gefahr ist es, warum ich Euch heute trotz der ansprechenden Forschungsergebnisse zur Grapefruit ein wenig den Enthusiasmus nehme – da “wir” als Zielgruppe besonders häufig von den gefährlichen Medikamenten betroffen sind.

Medikamente sind nicht das einzige “Problem” der Grapefruit

Das Leberenzym tut aber noch mehr als nur “Medikamente” (vermeintlich als Schadstoffe erkannt) zu filtern. Die Hemmung des Leberenzyms hemmt auch die medikamentenunabhängigen Aufgaben, die dieses Enzym hat. Es filtert Toxine heraus, die wir mit der Nahrung, durch unsere Umgebung usw. aufnehmen, es hilft dabei, Schwermetalle auszuleiten, die wir mit dem Wasser, aus unseren Zahnfüllungen etc. aufnehmen , es hilft dabei, Koffein aus Kaffee, Cola, Schokolade aus dem Körper zu spülen – es ist auch dafür zuständig, durch Ausleiten unserer eigenen überschüssig produzierten Hormone ein hormonelles Gleichgewicht zu bewahren. Wer jetzt gelegentlich mal eine Grapefruit auf dem Teller hat, für den ist das im Gegensatz zu den Nebenwirkungen bei Medikamenten ein überschaubar geringes Risiko.

Eine Langzeit “Therapie” mit Grapefruit – z.B. dauerhaft täglicher Verzehr von Grapefruits, kann die Entgiftungsfunktion der Leber einschränken. Dave Asprey erklärt die Grapefruit genau aus diesem Grund für “nicht bulletproof” – und referenziert beispielsweise auf eine Cohort Studie (5) von 2007, in der an 46 000 post-menopausler Frauen unterschiedlicher ethnischer Gruppen und ohne Brustkrebs in der Vorgeschichte untersucht wurde, ob es einen Zusammenhang zwischen Grapefruit Verzehr und dem Auftreten von Grapefruits gab.

Brustkrebs 30% durch 1/4 Grapefruit am Tag?

Die Studie fand heraus, dass Frauen mit einem Konsum von etwa 1/4 Grapefruit am Tag 30% häufiger an Brustkrebs erkrankten. Die Studie im Originalzitat kombiniert “Grapefruit intake may increase the risk of breast cancer among postmenopausal women.” – Übersetzt: Grapefruit Verzehr kann das Risiko einer Brustkrebserkrankung bei postmenopausalen Frauen erhöhen”. Das ist sicher kein Grund, eine Grapefruit als potentielle Mordwaffe anzusehen – es handelt sich “nur” um eine Cohort Studie – es ist ein deutlich schwächeres Konzept als eine placebokontrollierte Doppelblind Studie und kann lediglich den Hinweis geben, dass intensive Forschung notwendig wäre . Ein logischer Zusammenhang ist die Hemmung des Leberenzyms CYP3A4 in seinen Aufgaben wie beispielsweise das Ausleiten von überschüssiger Hormon-Eigenproduktion aber auch von Hormonen aus der Hormontherapie, die von einigen Frauen in den Wechseljahren in Anspruch genommen wird und von zahlreichen toxischen Stoffen, die entweder von außen durch Nahrung, Atmen, Hautkontakt aufgenommen werden – oder auch von unserem Körper selbst produziert werden. In der Studie wurde gezeigt, dass der Konsum von Grapefruit die gleiche karzinogene (krebserzeugende) Wirkung haben kann, wie eine Hormontherapie mit Östrogen oder Östrogen-Gestagen Kombinationen. Der Konsum schon von geringen Mengen an Grapefruits lassen den Östrogenspiegel steigen – mögliche weitere Wirkungen auf Progesteron oder Testosteron sind nicht auszuschließen, wurden aber nicht explizit untersucht.

Wie gesagt, kein Grund zur Panik aber eben ein klarer Hinweis, dass selbst ohne Medikamentenkonsum eine Dauertherapie über Jahre mit Grapefruits keineswegs mit dem Gefühl gestartet werden sollte, dass es sich um eine “gesunde” Idee handelt. Das schließt keineswegs aus, für eine begrenzte Zeit eine Grapefruit Kur zu machen (ein paar Wochen) – oder aus Genuss hin und wieder mal eine Grapefruit zu essen, wenn keine anderen Gründen für kompletten Verzicht vorliegen (Medikamente, Allergie).

Der Selbstversuch: Grapefruits im Alltagstest

Was kann die Grapefruit im Alltag? Ich habe den Selbsttest gemacht

Was kann die Grapefruit im Alltag? Ich habe den Selbsttest gemacht

Ich nehme oben genannte Medikamente nicht oder in extrem großen Abständen (ausreichenden Abstand – L Thyroxin 75) und wollte wissen, ob sich auch bei mir an meinen Blutzuckerwerten etwas verändert, wenn ich Grapefruits esse. Ich habe dazu nichts an meiner Ernährung verändert, weder die Menge noch die Kalorienanzahl oder die Zusammenstellung, es kam lediglich zunächst 1 Grapefruit am Tag dazu und die letzten Wochen waren es sogar 2 am Tag. Insgesamt habe ich 12 Wochen getestet.

Das Ergebnis ist ernüchternd: ich habe keinerlei signifikante messbare Veränderungen festgestellt, die den Aufwand/das Risiko wert sind.

Mein Blutzucker war stabil wie immer, ich habe nicht schneller oder langsamer wieder Hunger gekriegt, ich habe kein Gewicht verloren (zugelegt aber auch nicht) und ich habe keine signifikaten Veränderungen in den Körpermaßen entdeckt (- 2 cm an der Taille – kann auch ein Messfehler sein). Tatsächlich ist eine leichte Steigerung meiner Muskelmasse und ein Fettverlust festzustellen, der liegt allerdings meiner Meinung nach im vernachlässigbaren Bereich ( + 600 g Muskelmasse, – 800g Fettmasse) per BIA Analyse zum Vergleichswert vorher. Das kann entweder eine übliche Schwankung im Messwert sein (ist um 1 kg angegeben) aber ggf. hat es auch mit der Grapefruit gar nichts zu tun, weil ich mein Training wieder etwas intensivieren konnte (ordentlich Kraftzuwachs).

Das sieht also ganz gut aus in der Analyse, zumindest besser als wenn es umgekehrt wäre, ist aber im nicht signifikanten Bereich einzuordnen. Eine weitere interessante Beobachtung war jedoch eine scheinbar verbesserte Ketoseneigung. Trotz Sommer Ernährung (normales lowcarb, eigentlich nicht ketogen bei um 50-60 g /Carbs am Tag (bis zu 100 g am Schlemmtag) – verglichen zu 12-20g im “Winter”) war ich morgens vom Urintest her in Ketose und im Blut schwach ich Ketose oder knapp darunter (Werte zwischen 0,4-0,8 mmol), jeweils bei normalem Nüchternblutzucker. Ohne Grapefruit waren morgens selten Ketone zu messen, weder im Blut noch im Urin. Ich habe einen Glucosetoleranztest mit Grapefruit Saft durchgeführt und zwei Tage später ohne – tatsächlich sinkt der Blutzuckerwert zügiger (Ohne Grapefruit nach 30 Minuten auf 120 , nach 60 Minuten auf 90 – mit Grapefruit nach 30 Minuten auf 113 und nach 60 Minuten auf 82). (Beide Male habe ich mit 50g Glucose in Wasser, abgeschmeckt mit Aroma und morgens auf leeren Magen getestet – die Carbs der 1/2 Grapefruit waren im OGTT also zusätzlich! Während der Testzeit habe ich beide Male auf der Couch gesessen und gelesen).

Wirkung auf den Blutzucker wahrscheinlich nur für “Normalköstler” relevant

Es ist also durchaus eine Wirkung vorhanden auf den Blutzuckerspiegel – sicherlich wäre eine Auswirkung noch größer, wenn regelmäßig statt einer Lowcarb Ernährung die übliche Kohlenhydratbetonte Kost gewählt wird. Das bringt mich zu dem Fazit, dass besonders Menschen von der Grapefruit profitieren, die nicht Lowcarb orientiert sind beim Start der Grapefruit Kur. Ich als Langzeit Lowcarber habe keine wirklich signifikanten, messbaren Ergebnisse wenn ich auf Basis meiner Normalernährung teste, die regelmäßig NIEMALS 50g Glucose in einer Mahlzeit hat. Nur deshalb hab ich das OGTT durchgeführt – weil ich bei einer Lowcarb Mahlzeit selten überhaupt den 30 Minuten Wert über 100 habe und der 60 Minuten Wert schon wieder bei meinen üblichen 75-80 liegt. Wer schon länger Lowcarb macht, wird durch Grapefruits zumindest keine Verbesserung seiner Insulinresistenz erreichen, die über die natürliche Verbesserung durch Lowcarb selbst hinaus geht.

Mein Grapefruit Test endet also mit der Erkenntnis, dass eine Grapefruit ab und zu (z.B. 2x im Monat) als “Leckerchen” niemanden umbringt, dass sie aber kein Weltwunder bewirkt und somit das Risiko-Nutzen Verhältnisvon einer längeren Kur zweifelhaft erscheint. Ich fand die Kur “lecker”, also hab die vielen Früchte genossen – sonst habe ich selten Obst und wenn nur Beeren in kleinen Portionen. Eine Ausnahme bilden tatsächlich Menschen, die schlecht auf Kohlenhydrate verzichten können (bzw. sich auf ein geringeres Maß reduzieren können) und trotzdem eine gesteigerte Fettverbrennung und einen stabileren Glucosekreislauf haben möchten bzw. insulinresistente, die ggf. eine medikamentöse Therapie damit verschieben können. Mit Rücksicht auf den Einsatz als zeitlich begrenzte Kur und den Verzicht/ bzw. Ärztliche Beratung bei Medikamentenkonsum jeglicher Art, sind die Risiken gering anzusehen. Im Zweifel: immer den Doc fragen, lieber ein Mal zu viel als im entscheidenden Moment etwas falsch zu machen.

 

 

**Furanocumarin ist in weiteren Zitrusfrüchten in geringerer Stärke auch vorhanden. Eine so starke Interaktion wie bei der deutlich bitteren Grapefruit ist jedoch bisher nicht bekannt. Trotzdem wird empfohlen, Medikamente nie zusammen mit Zitronen-/Limetten oder Orangensaft , orangenmarmelade oder auch orangat einzunehmen.

 

Quellenangaben:

(1)The effects of grapefruit on weight and insulin resistance: relationship to the metabolic syndrome. (pubmed)

(2)Science Daily: Grapefruit´s bitter taste holds a sweet promise for diabetes therapy

(2 a – Referenz von Science Daily) Goldwasser J, Cohen PY, Yang E, Balaguer P, Yarmush ML, et al. Transcriptional Regulation of Human and Rat Hepatic Lipid Metabolism by the Grapefruit Flavonoid Naringenin: Role of PPARa, PPARc and LXRa. PLoS ONE, 5(8): e12399 DOI: 10.1371/journal.pone.0012399

(3)Modulation of hyperglycemia and TNFα-mediated inflammation by helichrysum and grapefruit extracts in diabetic db/db mice.

Study: Grapefruit and prescription medication–a hazardous mix

(4)(4) Sorry, grapefruit is not bulletproof

(5) Prospective study of grapefruit intake and risk of breast cancer in postmenopausal women: the Multiethnic Cohort Study