Hi, ich bin Anne

Warum ich blogge

Meine Mission.
 Meine Leidenschaft.

“Zuerst stellst du dich vor. Erzähl deine Geschichte, was du abgenommen hast und warum du am Ende einen Magenbypass brauchtest!”, schreibt mir meine Freundin und pocht darauf, dass du eine “Über mich” Seite brauchst.

Ehrlich?!

Ich finde die “Über mich” Seiten auf Blogs immer total langweilig. Deshalb erzähle ich dir erst Mal, was meine Mission mit diesem Blog ist und komme später zu meiner Person, okay?

Über Instagram, Youtube und Facebook erreichen mit täglich haufenweise Nachrichten mit Fragen zum Magenbypass oder häufig auch zum Schlauchmagen. Eine Weile habe ich die mit direkten Links zu den Websites verschiedener Krankenhäuser versendet, die Menschen an ihre Ernährungsmediziner und ihre Zentren zurückgeschickt.

Schnell zeigte sich, dass die Infos auf “Doktordeutsch” von vielen meiner Follower nicht verstanden werden oder einander sogar wiedersprechen. Die Ernährungsberatung erfolgte teilweise nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung – die nach einer Adipositasoperation die ersten Monate bis Jahre nicht geeignet ist. Das führte zu noch mehr Fragen an mich.

Online herrscht Krieg! Wir müssen etwas ändern!

Innerhalb von Deutschland ist die Betreuung von Zentrum zu Zentrum unterschiedlich. Nicht überall haben Menschen nach einer Magenoperation Zugang zu qualifizierter Ernährungsberatung. Die vielen kleinen Problemchen, die sich in den ersten Monaten beim Essen ergeben, die Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln, zu geeigneten Eiweißpulvern und sogar zu medizinischen Symptomen spült das Internet jeden Tag bei mir an.

Erfahrung aus unserer Selbsthilfegruppe

In unserer virtuellen Facebook Gruppe für Frauen sind wir mittlerweile über 1000 Mitglieder trotz sehr strenger Zugangsbeschränkung und regelmäßigem Aussortieren inaktiver Mitglieder. Bei uns mischen sich Magenoperierte und Menschen, die auf konventionellem Weg abnehmen möchten. Gerade in dieser Gruppe kristallisiert sich heraus, wie unterschiedlich die Empfehlungen nach der Operation in den verschiedenen Zentren ausfallen – und wie weit die teilweise von den offiziellen Leitlinien abweichen.

Ich kritisiere nicht, dass jede Einrichtung ein wenig anders arbeitet. Das ist normal – und ein Abweichen von der Leitlinie muss nicht zu schlechteren Ergebnissen führen. Trotzdem stiftet der Austausch übers Internet am Ende große Verwirrung und verunsichert Betroffene.

 

 

 

Wozu gibt es dieses Blog?

Für klare Information.
     Gegen die Verwirrung.

Was ich erreichen will

Verwirrung ist der Feind von Erfolg

Die Mission dieser Website ist es, diese Verwirrung mit Hilfe von Daten aus den Leitlinien, Studien und medizinischen Fachquellen zu “entwirren”, damit die Community der Adipositaschirurgie Zugang zu verständlichen Informationen jenseits des “Doktordeutsch” bekommt. Dazu brauche ich eure Hilfe auf Instagram. Der Blogaccount ist @magenbypassfreiburg – dort bringt ihr euch direkt ein in die Themen dieser Website.

Ernährung & Bewegung

Vom Operieren habe ich schlichtweg überhaupt keine Ahnung. deshalb greife ich für das Blog auf Expertenmeinungen und die Leitlinien zurück.

Mit Jahren Erfahrung als Ernährungsberatung für Menschen mit Adipositas mit extrem engem Kontakt ist der Bereich Ernährung und Bewegung mein Hauptthema. Mein Fokus liegt darauf, Betroffenen zu helfen, ausreichend Eiweiß zu essen. Dazu ist es notwendig, die Ernährungspyramide für Menschen nach einer Adipositasoperation zu kennen, zu verstehen und in Mahlzeiten umzusetzen.

Viele Betroffene haben ein “getreidebasiertes” Leben hinter sich und Gewohnheiten, die zumindest für die Zeit wenig Sinn macht, in dem die tägliche Eiweißmenge noch Probleme bereitet. Mit Rezepten und Tricks möchte ich dazu beitragen, dass weniger Menschen nach einer Operation die Folgen des Eiweißmangels zu spüren bekommen – dazu gehört zum Beispiel der extreme Haarausfall!

Meine eigene Geschichte – meine Erfahrung

200 kg abgenommen.
  Meine Story.

200 Kilo abgenommen

Erfahrungen.
 40 Jahre adipös.

2006 wog ich circa 290 Kilo oder sehr wahrscheinlich deutlich mehr – bis ich die Notbremse zog und mit Sport und Ernährung innerhalb weniger Monate über zwei Kleidergrößen verlor. Zwei Kleidergrößen klingt nicht viel – bei einem BMI weit über 80 sind das circa 50-70 kg! Als ich Ende Januar 2007 erwartungsvoll auf die extra für mich importierte Waage stieg, traf mich der Schock: trotz meiner “harten” Arbeit wog ich immer noch 262,5 Kilo. Was sollte ich tun? Den Kopf in den Sand stecken und aufgeben?

An diesem entscheidenden Tag der Wahrheit in 2007 entschied ich mich, für mein Leben zu kämpfen. Es begann eine Reise, die eine liebe Leserin von mir als “den längsten Marathon der Welt” bezeichnet. Sie hat Recht damit! Hinter mir liegt dank meines Youtube Kanals eine Reise mit vielen Gefährten, die mich über zehn Jahre begleiten und mir Freunde geworden sind. Höhen und Tiefen gab es in dieser Zeit.

Von 2007 bis circa 2011 kämpfte ich mich runter auf 95 Kilo – eine Hormontherapie bescherte mir trotz Sport und Kalorienzählen eine Rückkehr auf etwa 190 Kilo. Mit aller Kraft versuchte ich von 2014 bis 2017 eine Magenbypassoperation zu vermeiden. Meine Ernährung war in Ordnung, ich sportelte fleißig und dennoch krochen die Kilos langsam hoch und nicht runter.

Am 4. Juli 2017 kletterte ich am Universitätsklinikum mit 166 kg in Freiburg auf den OP Tisch von Professor Marjanovic und seinem Team. An diesem Tag zog mein Magenbypass Namen Rouxdolph bei mir ein und veränderte mein Leben. Seitdem (Stand Mitte April 2019 – ) habe ich mich auf 89 kg reduziert und damit die 200-kg abgenommen Marke diesen Monat geknackt.

Aber auch mein Verständnis für Adipositas als Krankheit veränderte sich. Wie Alice im Wunderland stürzte ich ins Kaninchenloch und genau das ist das Thema dieser Internetseite. Ich suche nach Antworten, die jenseits der üblichen “Iss weniger, beweg dich mehr” Theorie liegen. “Das machen wir schon immer so!” – ist in meiner Welt gestrichen. Ich lade dich ein, mit mir die interessanten Neuigkeiten Rund um Abnehmen, Adipositas und Ernährung zu erforschen.

Rezepte

Ich teile meine Lieblingsrezepte. Die meisten Rezepte eignen sich für das Abnehmen auf die klassische Weise und sind zusätzlich optimiert für die besondere Ernährung nach einer Magenverkleinerung. Du findest neben Lowcarbrezepten vor allem eiweißreiche Rezepte. Einige neue Rezepte sind von mir speziell für die Flüssig- und Breiphase nach der Operation eingestellt. Dazu gehören Suppen, Proteinpuddings und Breivarianten.

Sport & Bewegung

Ich bin eine Sportlerin geworden und liebe Kraftraining. Das ist mein Hobby! In meinem Blog teile ich Tipps zu sinnvollen Trainingsmöglichkeiten zuhause und erzähle vom Sport mit einem BMI über 80. Zum Abnehmen gehört gesunde Bewegung im Alltag einfach dazu – Bodybuilder werden muss jedoch niemand für eine schlankere Linie.

Die ewige Neugier

Andere Leute wachen morgens auf und denken ans Frühstück. Ich wache morgens auf und frage mich, was es an neuen Studien und wissenschaftlichen  Artikeln über Adipositas, Magenoperationen und Co. gibt. Ernsthaft, das ist kein Scherz. Die Mission dieses Blogs ist es, bei euch ebenfalls diese Neugier zu wecken.

Ich erzähle meine Geschichte

Wie ich 200 Kilo abgenommen habe

Bist du auch von Adipositas betroffen? Dann möchte ich dir eine Sache mit auf den Weg geben. Adipositas ist eine chronische, progressive Erkrankung. Das bedeutet, dass sie sich über lange Zeit fortschreitend weiterentwickelt. Daraus folgt, dass jegliche Maßnahmen zum Abnehmen dauerhaft sein müssen.

Ob es Crashdiäten oder Lifestyle Programme zum Abnehmen sind: Nichts wird dir länger als ein paar Monate eine schönere Zahl auf der Waage bringen, wenn du es nicht weitermachen kannst. Wunderpillen zum Abnehmen existieren nicht. Bei stark ausgeprägtem Übergewicht wende dich unvoreingenommen direkt an ein Adipositaszentrum. Ignoriere ein eventuell “negativ eingestelltes” Umfeld und all die “gut gemeinten” Ratschläge wie “Iss doch einfach weniger und mach mehr Sport!”.

Ich brauchte von 2006 bis 2017, um einzusehen, dass selbst die konstante Umstellung der Ernährung und täglicher Sport nicht allein ausreichen, um Adipositas zu kontrollieren.

 Es ist in Ordnung, wenn du dir Hilfe holst. Falls dir das niemand in deinem Umfeld sagt, möchte ich es dir zumindest gesagt haben. Du bist nicht an allem selber schuld und auch du bist nicht eines Morgens aufgewacht und hast dich entschieden, ein Mensch mit einer chronischen Krankheit zu werden.

Lass uns gemeinsam die Dinge ändern, die wir ändern können – und uns helfen lassen von Fachleuten, wo wir das eben nicht können!

Bist du dabei?

Ja, bitte sende mir den Yourdietangel Newsletter mit Rezepten, Erfolgsgeschichten, Terminen, Neuigkeiten Rund um Adipositasoperationen, Abnehmen und Adipositas – damit ich in Zukunft zu den Ersten gehöre, die neue Beiträge lesen.

Details zur mit umfassten Einwilligung zur Erfolgsmessung, zur Nutzung des Mail Dienstleisters Mailchimp, der Protokollierung der Anmeldung und der Möglichkeit, jederzeit selbstständig den Newsletter abzubestellen finden sich in der Datenschutzerklärung.

oder