Leptin ist vereinfacht gesagt ein “Sättigungshormon” und soll den Hunger unterdrücken und blutzuckersenkende Effekte besitzen. Es wird überwiegend in den “weißen” Fettzellen produziert. Geringe Mengen Leptin werden im Knochenmark, den Eierstöcken, der Skelettmuskulatur, im Magen, in den Epithelzellen der Brust und in der Platzenta hergestellt.

Bei Menschen mit Übergewicht sind die Leptinspiegel im Regelfall deutlich erhöht, was theoretisch zu anhaltendem Sattgefühl und vermindertem Essensdrang führen sollte. Dieser Effekt scheint nicht einzutreten. Vermutet wird eine Unempfindlichkeit des Zentralen Nervensystems (dort der Hypothalamus) auf das Signal von Leptin durch die “Überstimulation”. Siehe dazu auch Leptinresistenz.

Da das Leptin Signal im Zentralen Nervensystem zur Ermittlung der “Energiereserven” (Fettspeicher) dient, führt eine Resistenz zur Ausschaltung der körpereigenen Fähigkeit, den Körperfettanteil zu regulieren.

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