Beim Magenbypass formt der Chirurg eine kleine Magentasche, die circa 15 – 25 ml Füllvolumen (1) bietet und damit etwa der Größe einer Walnuss entspricht. Zusätzlich wird ein Teil des Dünndarms umgangen. Die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Essen wird verkleinert und trägt zur Gewichtsabnahme bei.

Wikipedia sagt dazu

(2) Der Roux-en-Y-Magenbypass (RYGB) ist die international am häufigsten durchgeführte chirurgische Operationstechnik im Rahmen der Adipositaschirurgie. Bei extrem adipösen Personen kann mit ihrer Hilfe eine Gewichtsreduktion erzielt werden, weil sie den natürlichen Weg der Nahrung durch den Magen-Darm-Trakt verändert und so zu einer gewollten Malabsorbtion führt und gleichzeitig bewirkt, dass die Patienten geringere Mengen an fester und flüssiger Nahrung aufnehmen. Der Eingriff gilt als das letzte Mittel der Wahl, wenn konservative Methoden zur Gewichtsreduktion versagt haben.

 

Quellenangaben

(1) Adipositaszentrum Universitätsklinikum Freiburg

(2) Quelle des Wiki-Zitats:

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