Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Post, der zwischen 2010 und 2015 auf dem Yourdietangel Blog erstmals erschienen ist. Seit den Anfängen meiner Bloggerzeit habe ich eine Menge dazu gelernt. Die alten Inhalte entsprechen nicht mehr zwangsläufig meiner aktuellen Meinung. Dieser Artikel enthält Affiliate / Werbelinks. Alles über Werbung auf diesem Blog findest du unter Werbung / Kooperationen.

anne grimasse traurig schmollend

Niemand ist immer motiviert!

Es kann immer mal vorkommen, nicht nur beim Abnehmen oder bei Diäten ist ein Stimmungstief möglich sondern es gehört zum Alltag, nicht immer die Sonne aus dem Arsch scheinen zu lassen. Wenn diese Phase länger anhält und Euch beim Erreichen Eurer persönlichen Ziele behindert, dann wird es Zeit, aktiv zu werden. Ich möchte Euch heute eine Möglichkeit vorstellen, die ich nutze um meine Stimmungstiefs und Motivationslöcher in den Griff zu bekommen. Ich sage nicht, dass es eine Patentlösung ist – allerdings empfinde ich diese Vorgehensweise für mich immer als sehr wirksam und reinigend. Ich stelle außerdem im Laufe dieser Woche meine natürlichen Nahrungsergänzungsmittel vor, die in so einer Phase unterstützen können. Das sind einerseits bestimme Lebensmittel – schlau eingesetzt zur richtigen Zeit, mit den richtigen notwendigen Nährstoffen kombiniert – und natürlich auch in Form von frei verkäuflichen Kapseln. Je nach Dauer und Schwere des Stimmungstiefs sind andere “Waffen” notwendig, um das Wohlgefühl zu unterstützen.

Ist es nur ein Tag? Schwamm drüber!

Wenn Du mal einen Tag schlecht drauf bist, würde ich einfach gar nichts weiter tun. Vielleicht ein wenig Sonne/Licht tanken – ja auch wenn es regnet, tut Bewegung an der frischen Luft gut und bringt Schwung. Solltest Du mehrere Tage schlecht drauf sein, und Dich irgendwie fühlen, als ob nichts richtig voran geht, dann kannst Du mal ausprobieren, was ich dann immer mache. Ich nenne es mal gezieltes Nachdenken über meine Probleme/Gefühle.

Ich weiß nicht mal mehr, ob das nun eine Coaching Methode aus meiner 10 Jährigen Beschäftigung als Kommunikationstrainerin ist oder einfach eine Methode, mit der ich strukturiert nachdenken kann. Für mich funktioniert es prima. Probier es einfach mal aus. Du brauchst ausreichend Zeit und Ungestörtheit, also etwa eine Stunde solltest Du schon rechnen können. Du solltest einen Ort zum Nachdenken auswählen, an dem Du Dich ruhig und sicher fühlst – dabei würde ich nur im äußersten Notfall das Schlafzimmer/Bett nehmen sondern einen aktiven Ort wie das heimische Büro/Schreibtisch o.Ä. Hintergrund: Du sollst Dein Bett immer mit Ruhe, Schlafen, Erholung verbinden und dort keine Probleme wälzen. Das stört langfristig den guten Schlaf!

 

1. Nimm Dir 5 unbeschriebene Blatt Papier zur Hand und einen Stift.
2. Jedes Blatt erhält nun eine eigene Überschrift:

Ängste / Probleme / Sorgen

Gefühle / Gedanken

Wünsche / Ziele

Aktuelles Verhalten/Vorgehen

Lösungen

3. Beginne mit dem ersten Blatt “Ängste, Probleme, Sorgen”. Nimm Dir Zeit genau zu überlegen, was Dich momentan stört, welche Sorgen in Alltag, Beruf, Privatleben Du hast. Hier kommt wirklich ALLES drauf, was Dir einfällt. Ob das nun ein finanzieller Engpass ist, Streit mit der besten Freundin, Unzufriedenheit weil das Gewicht steht, Angst vor jemandem oder etwas. Bei mir steht da momentan als erstes “Ich habe wahnsinnige Angst davor, dass die Krankenkasse meine OPs ablehnt” – so als Beispiel für Dich. Ich nutze immer ganze Sätze, das macht das weiter folgende Bearbeiten der Probleme/Ängste einfacher und bewusster.

4. Wenn Du alle Probleme definiert hast, nimmst Du den Zettel “Gefühle” zur Hand. Dieser Teil der Aufgabe ist für mich sehr emotional und nicht unbedingt einfach. Du gehst jetzt schrittweise Deine einzelnen Probleme durch und beantwortest schriftlich auf dem “Gefühle/Gedanken” Zettel zu jedem einzelnen Problem diese Frage “Welche Gefühle löst das Problem/die Angst/die Sorge bei Dir aus?” Es geht im Grunde bei dieser Aufgabe darum, bewusst über die inneren Denkvorgänge nachzudenken und sie bewusst zu machen. Ich setzte hier mal mein Beispiel fort “Ich denke daran, wie ich mit den riesigen Hautlappen weiterleben könnte….” Ich habe dazu auf meinem Zettel sehr viel geschrieben, die Größe meiner Angst rührt daher, dass ich mir ständig im Kopf vorstelle wie ich irgendwie damit leben könnte, falls es abgelehnt wird und mein Kopf immer antwortet “gar nicht”. Deshalb fühle ich mich manchmal wie gelähmt und habe schon wahnsinnige Angst vor dem Antrag selbst, weil dann das Fiebern und Fürchten vor der Ablehnung erst richtig anfängt.

5. Wenn Du zu jedem Problem Deine Gefühle genau beleuchtet hast, kommt ein weiterer wichtiger Schritt und zwar die “Wünsche/Ziele” genau zu umreißen. Es geht auf diesem Zettel nicht darum, utopische Wunschvorstellungen zu entwickeln sondern ganz konkret jedes Problem in einen Wunsch oder ein Ziel umzuwandeln. Dazu hast Du die Gefühle definiert, ich finde das hilft sehr, um die eigenen Sorgen und Ängste in “3 D” zu betrachten, also für einen Moment richtig zuzulassen um sie bewusst zu begreifen. Dadurch ist es möglich, hier sehr genaue Ziele abzuleiten, wie Du Dich eigentlich fühlen möchtest. An Hand meines Beispiels, bei mir steht zum Hautproblem “Ich wünsche mir einen normalen Alltag mit einem funktionierenden Körper.”

6. Im sechsten Schritt wird es spannend: hier kommen so ein bisschen die Titten auf den Tisch. Jetzt geht es darum, das konkrete Verhalten , die Handlungen, die eigene Einstellung mit dem Hinblick auf die eigenen Wünsche und Ziele zu beleuchten. Also im Grunde steht jetzt die Frage “Was tue ich aktuell, um mein Ziel “Normaler Alltag mit funktionierendem Körper” zu erreichen? Hier ist auch wieder eine Betrachtung des eigenen Handelns ohne Selbstbeschönigung gemeint, also es hilft gar nicht, wenn wir uns an dieser Stelle selbst betucken. An meinem Beispiel “Ich achte streng auf meine Ernährung um das geforderte Zielgewicht für den MDK Termin zu erreichen. Ich mache regelmäßig meinen Sport.” – in diesem Fall und für dieses Ziel ist jetzt mein Beispiel etwas langweilig, weil ich da sinnvoll handle. Deshalb gebe ich noch ein Beispiel von meiner Probleme Liste, und zwar habe ich einen Stalker, mein Wunsch ist, unbesorgt und in Ruhe das Haus verlassen zu können, nachts mein Handy nicht abschalten zu müssen und keine elekigen Emails zu bekommen und durch meine Problemanalyse festgestellt “Ich verhalte mich passiv und tue nichts sinnvolles, außer den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass es von alleine aufhört irgendwann” . An diesem Beispiel siehst Du besser, wohin wir mit dem nächsten Schritt jetzt gehen wollen.

5. Wir beleuchten jetzt im letzten Schritt die Möglichkeiten, unser aktuelles Handeln stärker auf unsere Wünsche auszurichten. Es ist also die ungestellte Frage zu beantworten: “Was kann ich tun, wie muss ich handeln, was kann ich anders machen, um meinen Wünschen/Zielen näher zu kommen?” Für mein Hautproblem ist die Antwort klar: “Einfach weitermachen wie bisher, die fast täglich schlimmer aussehenden Hautlappen als Zeichen der Erfolgs betrachten und pünktlich Mitte des Monats zum Antragstellen zu gehen. Ich habe da tatsächlich keine andere Wahl, ich habe keinen Einfluss darauf, was passieren wird.” – zum neuen Beispiel “Stalker” habe ich mir aufgeschrieben “Ich gehe zum Anwalt und lege die gesammelten Beweise vor, ich informiere mich dort über die Möglichkeiten, rechtlich gegen den Stalker vorzugehen.” Bedenke auch, dass Du an dieser Stelle zum Beispiel “Unterstützung einfordern” etc. auch einsetzen kannst als konkrete Handlungen, wir fragen viel zu selten nach Hilfe…

6. Jetzt solltest Du schon einen guten Überblick darüber haben, was Dich momentan bremst und wie Du dagegen vorgehen kannst mit konkreten selbst gesteuerten Handlungen. Schon allein das Gefühl, etwas aktiv tun zu können, ändert schon einiges. Oder eben die Erkenntnis, wirklich schon alles zu tun hilft dabei, die eigene Energie sinnvoller einzusetzen als in unnötiges Grübeln über Dinge, die sich momentan nicht verändern lassen. Wenn Du es möchtest, kannst Du auf dem “konkrete Handlungen” Blatt Deine Aktions- und Handlungsaufträge auch sortieren nach verschiedenen Aspekten:

Was lässt sich am leichtesten / schnellsten umsetzen?

Welche Veränderung würde meine Lebensqualität am meisten steigern?

Ich finde es in jedem Fall sinnvoll, zu allen Vorsätzen und Handlungen fixe Termine oder eben Zeiträume festzulegen – und sofort mit irgendetwas zu beginnen. Das kann auch ein ganz winziger Schritt sein, aber eben ein Schritt hin zu Deinen Wünschen und Zielen.

anne grimasse kuscheln ushci

Kuscheln hilft immer 🙂

Ich hoffe sehr, dass ihr mit meiner “strukturierten” Denkaufgabe über Eure Situation intensiv nachdenken könnt und somit Motivationslöcher und Stimmungstiefs leichter beenden könnt. Wenn ihr das Gefühl habt, an einer Depression zu leiden, empfiehlt sich immer der Gang zum Arzt. Mit Depressionen lässt sich nicht spaßen – ich habe hier im Netz einen guten Selbsttest gefunden, der erste Hinweise liefern kann. Natürlich ist es “nur” ein Webtest, er ersetzt keine ärztliche Beratung – jedoch gibt er Dir Auskunft darüber, ob Du ggf. einen Arzt aufsuchen solltest. Selbsttest

 

Wie sind Eure Erfahrungen, welche Tipps habt ihr gegen Motivationslöcher, Stimmungstiefs?

 

Käse Schinken Proteinbagels zum Vatertag

Proteinbagels mit Käse und Schinken sind eine herzhafte Variante des Eiweißbagels und eignen sich hervorragend zum Grillen. Meinem Mann hat dieses Rezept so gut geschmeckt, dass ich es nicht schaffte, ordentliche Blogfotos zu schießen. Die Dinger waren alle, bevor ich mit den Dekoblumen vom Blumenladen zurück war. Das spricht ja dafür, wie lecker diese Eiweißbrötchen sind und deshalb habe ich sie für den Vatertag als Rezeptvorschlag geplant.

Protein Donut Lowcarb – Haselnuss Schokoladen Donut Rezept

Protein Donut Rezept ohne Kohlenhydrate mit gutem Fett aus Haselnüssen oder Mandeln und 10 Gramm Eiweiß pro Portion. Gesunde Donuts genießen ohne Reue ist mit diesem Rezept für Proteindonuts möglich. Natürlich ist es Lowcarb und enthält einen moderaten Fettanteil, der hauptsächlich aus Eigelb und Haselnuss stammt.