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Lowcarb Gugelhupf – Proteinreich und zuckerfrei backen

Saftiger Nuss Gugelhupf mit Protein

Nusskuchen liebe ich schon immer. Zum traditionellen #cakesunday habe ich heute Omas Nusskuchen Rezept ein wenig getuned, um den Zuckeranteil deutlich zu reduzieren und auch die Mehlmenge einzuschränken. Auf den gesamten Kuchen kommen nur 75 Gramm Vollkornmehl, die im Notfall auch noch durch Proteinpulver ersetzt werden können. Die Konsistenz ist aber besser mit dem Mehl, vertrau mir.

 

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In einen sportlichen Alltag darf auch ruhig ein Stück Kuchen integriert werden. Kuchen ist ein Genussmittel und gehört natürlich nicht täglich auf den Tisch.

 

Kuchen ist nie “Diät”

Kuchen gehört zu den „Genussmitteln“ und gehört als kleine Ausnahme durchaus zu einer gesunden Ernährung mit Magenbypass oder Schlauchmagen dazu. Deshalb habe ich auch zuerst überlegt, den saftigen Nusskuchen ganz „standardmäßig“ zu backen.

Da ich seit einigen Monaten unter Dumpingproblemen leide, habe ich für eine bessere Verträglichkeit Mehl und Zucker reduziert und durch Proteinpulver und Erythrit ersetzt. Vorab möchte ich dazu noch ein paar klare Worte setzen: Ja, durch die Veränderungen ist mein saftiger Nuss Gugelhupf ein wenig „gesünder“ geworden. Es handelt sich trotzdem nicht um einen „Diätkuchen“. 70% weniger Zucker und 60% weniger Mehl sind nicht gleichbedeutend mit „kalorienarm“.

 

 

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Der sportliche Nusskuchen liefert über Butter und Nüsse viele Fettkalorien. Ein bewusster Umgang mit der Portion ist mit Süßkram auch dann wichtig, wenn es “Lowcarb” und scheinbar “gesünder” ist.

 

Zuckerfrei, proteinreich ist nicht gleich “light”

Warum ich das dazu schreibe? Das ist leicht erklärt. Überall werden wir mit Labels wie „High Protein“ , „Low Carb“ „Fettarm“ oder „Fettfrei“ verführt, Lebensmittel mit dem Gefühl „Ich tue mir etwas gutes“ zu futtern. Ganz aktuell zum Beispiel das Diskussionsthema Proteinriegel und zuckerfreie Schokolade / Kekse.

Ein wichtiger Lerneffekt für das dauerhafte Management unserer Adipositas liegt darin, ausnahmslos kritisch zu bleiben und ganz bewusst Kekse, Schokolade, Kuchen als „Goodie“ zu genießen. Bewusster Genuss hin und wieder ist wundervoll und darf absolut ein Teil von unserem Leben 2.0 sein. Dabei ist es dann egal, ob du dir zum Beispiel ein Mal die Woche einen Kuchen gönnst, der zuckerarm ist oder proteinreich oder eben ganz schnöde aus deiner Lieblingsbäckerei. Die Balance macht es! Bei besonderen Ernährungsbedürfnissen – zum Beispiel bei Verträglichkeitsproblemen in Punkto Kohlenhydrate – kann es da durchaus sinnvoll sein, Kuchen & Co. „zuckerfrei“ oder „mehlfrei“ zu zaubern.

Das sollte nur eben nicht dazu führen, dass der Kuchen als „Diätkuchen“ angesehen wird – es ist eben einfach ein leckeres Stück Kuchen. So hat dieser Nusskuchen bei aller Liebe zum Detail immer noch sehr viele Kalorien.

 

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Der Nusskuchen kommt bezaubernd mit einem Hauch Puder Erythrit aus. Alternativ kannst du ihn natürlich mit 80% Kakao Kuvertüre überziehen oder eine Xucker-Glasur anfertigen.

 

Ohne Mehl? Geht auch

Du kannst diesen Kuchen bei Bedarf auch komplett ohne Mehl backen. Ersetze die kleine Mehlmenge durch gemahlene Nüsse und Proteinpulver 50/50. Ich habe den Nusskuchen so auch schon gebacken – er ist dann etwas klebriger und mit dem wenigen Mehl wird er einen Tick besser. Auf die vielen Stückchen gerechnet enthält ein Stück kaum Mehl, deshalb empfehle ich diese Modifikation nur dann, wenn du allergisch auf Getreide bist und auch Kamut Mehl nicht vertragen kannst.

 

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Ohne Mehl geht dieses Rezept auch. Der Kuchen wird mit etwas Getreidemehl allerdings viel luftiger.

 

Puder Erythrit / brauner Puder „Xucker“

Brauner Xucker (das hier**) bringt einen besonders malzigen, Karamelligen Geschmack in den Nusskuchen. Ich habe den braunen Zuckerersatz zu Puder vermahlen – ebenso das Erythrit. Erythrit kannst du gleich auch als Puder kaufen, das ist allerdings unnötig, wenn du eine Moulinette (das hier**) oder einen Magic Bullet (das hier**) o.Ä. besitzt.

Statt Bronze Xucker kannst du zum Beispiel Karamelltraum vom Doc nehmen (das hier**) oder auch Sukrin gold (das hier**).

 

 

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Zuckerfreier Nusskuchen – lecker saftig

 

Klassischer Rührteig – so wird er saftig

Rührteig ist eigentlich ein sehr einfacher Teig. Dennoch sind die Ergebnisse manchmal so staubtrocken, dass selbst ein Klecks Sahne obendrauf nicht über den „sandigen“ Teig hinwegtäuscht.

Solche trockenen Rührteige entstehen durch Hektik. Rührteig muss gerührt werden – lange! Am besten lässt du die Küchenmaschine rühren und sonst mach dir ein Hörbuch oder gute Musik an und entspann dich ein wenig. Rühren, rühren, rühren ist das Geheimnis zu einem richtig guten Rührkuchen. Dann wird er richtig flauschig und saftig, ohne klebrig daherzukommen.

 

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In Stücke geschnitten lässt sich der Nusskuchen prima einfrieren und portionsweise auftauen.

 

Zutaten für 1 Saftigen Nuss Gugelhupf

250 Gramm Butter, zimmerwarm oder 200 ml neutrales Öl
50 Gramm brauner Xucker (das hier**) , gemahlen
150 Gramm Puder Erythrit (das hier**) 
250 Gramm gemahlene Haselnüsse / Mandeln etc.
4 Eier L (5 M)
75 Gramm Proteinpulver (z.B. Donut Whey** oder Zimtschnecke**)
75 Gramm Vollkornmehl (ich nahm Kamut Vollkornmehl**)
1 Teelöffel Vanilleextrakt
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
50 ml Rum (z.B. Kraken Rum**)
50 ml Milch
2-3 Tropfen Bittermandel Aroma

Etwas Öl zum Fetten der Backform

 

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Der zuckerfreie Gugelhupf ist blitzschnell gemacht – zumindest relativ. Rührteig braucht Zeit zum rühren, das ist wichtig für die Konsistenz.

Zubereitung für den Saftigen Nuss Gugelhupf:

1. Stell deine Gugelhupf Form bereit und fette diese, wenn es keine Antihaft Form ist. Alternativ funktioniert auch eine Springform. Da musst du evtl. die Backzeit etwas anpassen.

2. Heize den Backofen auf 180 grad unter/Oberhitze vor.

3. Trenne die Eier. Schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz richtig schön steif.

4. Rühre die Butter mit dem „Zucker“ schaumig. Die Masse wird weißlich und du erkennst keine Zuckerkristalle mehr – hier ist etwas Geduld gefragt.

5. Vermische die Haselnüsse mit dem Mehl, Proteinpulver und Backpulver in einer getrennten Schüssel. Stell Milch und Rum bereit.

6. Rühre nun einzeln die Eigelbe unter. Pro Eigelb rechne etwa 1 Minute, um das Ei unterzurühren. Wie oben geschrieben: In Hektik ist noch nie ein guter Rührkuchen entstanden.

6. Sobald alle Eier untergerührt sind, gibst du esslöffelweise die Nussmischung zur Buttercreme. Füge jeweils immer einen Schuss Milch / Rum hinzu, bis alle Flüssigkeit und die Nussmischung eingerührt sind.

7. Schütte den Teig in die vorbereitete Backform und backe ihn etwa 55 Minuten im unteren Drittel des Backofens. Mach die Stäbchenprobe, um ganz sicher zu sein, dass dein Kuchen durchgebacken ist.

8. Lass den saftigen Nusskuchen 10 Minuten in der Form auskühlen, dann stürze ihn auf ein Backrost.

9. Falls du den Kuchen glasieren möchtest, eignet sich eine Mischung aus Puderzucker und Zimt oder auch eine Schokoladenglasur. Für das Glasieren muss der Kuchen komplett ausgekühlt sein – plane das also zeitlich ein. Der Vorteil: Glasiert bleibt der Kuchen besonders lange saftig. Du kannst ihn also durchaus einen Tag vorher zubereiten und brauchst ihn Sonntag nur auf den Tisch stellen.

Wir haben den Nusskuchen mit einem Klecks Sahne serviert – ganz ohne Glasur.

 

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Zuckerfreier High Protein Nusskuchen – eine schöne Möglichkeit, den Sonntagskuchen etwas gesünder zu gestalten.

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